Atempause – Atmen. Wahrnehmen. Loslassen. Ankommen (4 Teile)

Atempause: Lerne bewusste Atemübungen für mehr Ruhe, Körperwahrnehmung und innere Balance. 4-teiliger Onlinekurs mit Yoga, Atemarbeit und Meditation.

Dein 4-teiliger Onlinekurs für bewusste Atmung, Körperwahrnehmung und mehr innere Balance

Wann hast du dir das letzte Mal wirklich eine Atempause geschenkt?

Nicht einfach nur kurz durchatmen, weil der nächste Termin wartet.
Sondern innehalten. Spüren. Wahrnehmen. Und für einen Moment ganz bei dir sein.

Unser Atem begleitet uns jeden Tag – selbstverständlich und meist völlig unbewusst. Gerade deshalb lohnt es sich, ihm einmal bewusst Aufmerksamkeit zu schenken.

Denn wenn wir gestresst, angespannt oder innerlich unruhig sind, verändert sich häufig auch unsere Atmung. Sie kann schneller, flacher oder unruhiger werden. Gleichzeitig können wir über eine bewusste Atmung lernen, unseren Körper und unseren inneren Zustand besser wahrzunehmen.

Genau hier setzt mein Onlinekurs „Atempause – Atmen. Wahrnehmen. Loslassen. Ankommen.“ an.

In vier aufeinander aufbauenden Videoeinheiten begleite ich dich auf einer Reise von der ersten bewussten Atemwahrnehmung über verschiedene Atemtechniken bis hin zu Aktivierung, Loslassen, Entspannung und innerer Beobachtung.

Dabei geht es nicht darum, möglichst perfekt zu atmen.

Es geht darum, deinen eigenen Atem kennenzulernen.

Warum eine Atempause?

Unser Alltag ist häufig von Geschwindigkeit, Terminen, Anforderungen und ständiger Erreichbarkeit geprägt. Viele Menschen funktionieren über lange Zeit, ohne wirklich wahrzunehmen, wie es ihnen körperlich und innerlich geht.

Eine bewusste Atempause kann ein kleiner Gegenpol sein.

Ein Moment, in dem du nicht funktionieren musst.

Ein Moment, in dem du deinen Körper wahrnimmst.

Ein Moment, in dem du spürst:
Wie geht es mir gerade eigentlich?

Der Atem ist dafür besonders wertvoll, weil er immer verfügbar ist. Du brauchst kein besonderes Equipment und keinen bestimmten Ort. Du kannst ihn jederzeit bewusst wahrnehmen – morgens, in einer Arbeitspause, nach einem anstrengenden Gespräch oder am Abend, wenn du zur Ruhe kommen möchtest.

Mein Ziel mit diesem Kurs ist deshalb nicht, dir noch eine weitere Aufgabe für deinen Alltag zu geben.

Ich möchte dir Werkzeuge für deine eigene Atempraxis mitgeben.

Was erwartet dich im Kurs?

Die vier Einheiten bauen bewusst aufeinander auf. Du wirst Schritt für Schritt an die verschiedenen Formen der Atemarbeit herangeführt.

1. ANKOMMEN & WAHRNEHMEN

Deinen Atem kennenlernen

Zu Beginn schaffen wir die Grundlage für die weitere Atemarbeit.

Mit sanften Mobilisationsübungen bereitest du deinen Körper vor und verbindest Bewegung und Atmung miteinander. Anschließend lernst du eine aufrechte und gleichzeitig entspannte Sitzposition kennen.

Du richtest deine Aufmerksamkeit auf deine Nasenatmung und beobachtest zunächst einfach, wie dein Atem gerade fließt.

Anschließend lernst du die drei Stufen der Yogavollatmung kennen. Bauchraum, seitlicher Rippenraum und oberer Brustraum werden bewusst wahrgenommen und schließlich miteinander verbunden.

Zum Abschluss lernst du die Boxatmung kennen – eine strukturierte Atemübung, die deine Aufmerksamkeit bündelt und einen bewussten Moment des Innehaltens schafft.

Der Schwerpunkt dieser Einheit:
Wahrnehmen – ausrichten – bewusst atmen – fokussieren.

2. VERTIEFEN & FÜHREN

Mit Ujjayi bewusster in den Atem eintauchen

In der zweiten Einheit vertiefen wir die Erfahrungen aus der ersten Stunde.

Nach einer Mobilisation wiederholen wir zunächst die Yogavollatmung und wenden uns anschließend der Ujjayi-Atmung zu.

Du lernst, deinen Atem bewusster zu führen und wahrzunehmen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem sanften Heranführen des Kinns zur Brust, Jalandhara Bandha, der bewussten Aktivierung des Bauches und der Atempause nach der Ausatmung.

Anschließend lösen wir die bewusste Atemführung wieder auf und lassen den Atem mit der Yogavollatmung und einer verlängerten Ausatmung ruhiger werden.

Zum Abschluss gibt es Raum zum Nachspüren.

Der Schwerpunkt dieser Einheit:
Vertiefen – führen – wahrnehmen – loslassen – nachspüren.

3. AKTIVIEREN & LOSLASSEN

Atemkraft erfahren und inneren Raum schaffen

In der dritten Einheit lernst du die aktivierende Bhastrika-Atmung kennen.

Bevor wir damit beginnen, erfährst du zunächst über eine einfache Übung mit einem Buch auf der Bauchdecke den Widerstand und die Bewegung deiner Bauchatmung. Du kannst dabei die gleichmäßige und ruhige Nasenatmung bewusst wahrnehmen.

Nach einer weiteren Mobilisationsphase beschäftigen wir uns mit der Wirkung und den wichtigen Kontraindikationen der Bhastrika-Atmung.

Anschließend geht es auch um die emotionale Seite des Loslassens.

In der Meditation „Emotionen loslassen“ darfst du dir eine Situation vorstellen, an der du möglicherweise noch festhältst. Das kann ein Gedanke, eine Gewohnheit, eine berufliche Situation, eine Beziehung oder eine Entscheidung sein.

Der Atem wird dabei zu einem Bild für das, was wir manchmal festhalten – und schließlich loslassen dürfen.

Der Schwerpunkt dieser Einheit:
Aktivieren – wahrnehmen – loslassen – Raum schaffen.

4. BEOBACHTEN & INTEGRIEREN

Atemkraft, Ruhe und innere Wahrnehmung verbinden

Die letzte Einheit bildet den Abschluss deiner Atemreise.

Nach einer vorbereitenden Mobilisation lernst du mit Kapalabhati eine weitere aktivierende Atemtechnik kennen. Dabei arbeiten wir bewusst mit Bauch und Zwerchfell und erfahren den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.

Du kannst unterschiedliche Rhythmen kennenlernen und dabei immer wieder wahrnehmen, was in deinem Körper geschieht.

Nach der Aktivierung führt die Praxis bewusst zurück in die Ruhe.

In der Rückenlage verbinden wir eine verlängerte Ujjayi-Atmung mit einer sanften Bewegung der Arme. Beim Einatmen bewegen sich die Arme über den Kopf, beim verlängerten Ausatmen wieder zurück neben den Körper.

In der abschließenden Meditation „Den Beobachter aktivieren“ geht es darum, Gedanken und Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne sie sofort bewerten oder verändern zu müssen.

Du darfst erfahren:

Ich habe Gedanken – aber ich muss nicht jeder Gedanke sein.
Ich habe Empfindungen – aber ich muss nicht sofort auf jede Empfindung reagieren.

Der Schwerpunkt dieser Einheit:
Aktivieren – beobachten – entspannen – integrieren.

Was kannst du aus dem Kurs mitnehmen?

Dieser Kurs möchte dir nicht einfach eine Sammlung verschiedener Atemübungen vermitteln.

Vielmehr geht es darum, deinen eigenen Atem als Ressource kennenzulernen.

Du kannst lernen,

  • deinen Atem bewusster wahrzunehmen,
  • die Verbindung zwischen Bewegung und Atmung zu spüren,
  • verschiedene Atemräume kennenzulernen,
  • deine Nasenatmung bewusster einzusetzen,
  • verschiedene Atemtechniken kennenzulernen,
  • Aktivierung und Entspannung bewusster wahrzunehmen,
  • Gedanken und Körperempfindungen zu beobachten,
  • kleine bewusste Atempause in deinen Alltag einzubauen,
  • und deine eigene Wahrnehmung für deinen aktuellen inneren Zustand zu schulen.

Dabei gilt immer:

Du musst nichts erzwingen.

Dein Atem ist individuell. Deshalb darfst du die Übungen in deinem eigenen Tempo und innerhalb deiner persönlichen Grenzen praktizieren.

Für wen ist „Atempause“ geeignet?

Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich bewusster mit ihrem Atem und ihrem Körper beschäftigen möchten.

Er kann besonders interessant sein, wenn du dich im Alltag häufig

gestresst, angespannt, innerlich unruhig oder überfordert

fühlst oder dir einfach mehr bewusste Pausen wünschst.

Auch wenn du bereits Yoga praktizierst, kann die Atemarbeit eine wertvolle Ergänzung zu deiner Praxis sein.

Und du brauchst keine langjährige Yogaerfahrung.

Du musst weder besonders beweglich sein noch bereits Atemübungen beherrschen.

Du brauchst lediglich die Bereitschaft, dir Zeit für dich und deinen Atem zu schenken.

Was brauchst du für den Kurs?

Nicht viel.

Du benötigst:

  • einen ruhigen Platz,
  • bequeme Kleidung,
  • eine Yogamatte oder eine andere angenehme Unterlage,
  • eventuell eine Decke oder ein Kissen,
  • für eine Übung ein Buch,
  • und vor allem: etwas Zeit für dich.

Die einzelnen Einheiten dauern etwa 45–60 Minuten und können in deinem eigenen Tempo durchgeführt werden.

Dein Atem ist immer bei dir

Das Besondere an der Atemarbeit ist für mich, dass du kein zusätzliches Werkzeug mit dir herumtragen musst.

Dein Atem ist bereits da.

Du kannst ihn nicht vergessen.

Und du kannst immer wieder zu ihm zurückkehren.

Vielleicht während einer kurzen Pause im Arbeitsalltag.

Vielleicht nach einem anstrengenden Gespräch.

Vielleicht bevor du schlafen gehst.

Oder einfach mitten am Tag, wenn du merkst:

Ich brauche gerade eine Atempause.

Genau daraus ist dieser Kurs entstanden.

Als Einladung, deinen Atem nicht nur als etwas Selbstverständliches wahrzunehmen, sondern ihn bewusst kennenzulernen und dir dadurch einen neuen Zugang zu deinem Körper und deiner inneren Wahrnehmung zu eröffnen.

Deine Atempause beginnt mit einem Atemzug

Vielleicht brauchst du gerade keine weitere Methode.

Vielleicht brauchst du einfach einen Moment zum Innehalten.

Einen Moment, in dem du wieder spürst, wie du atmest.

Einen Moment, in dem du deinen Körper wahrnimmst.

Einen Moment, in dem du nichts leisten musst.

Atmen. Wahrnehmen. Loslassen. Ankommen.

Willkommen in deiner Atempause.

Über mich

Ich bin Stefanie Busch, seit vielen Jahren Yogalehrerin und Heilpraktikerin.

Yoga begleitet meine Arbeit bereits seit vielen Jahren. Die Ausbildung im Restorative Breathing hat für mich einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt.

Ich möchte die Atemarbeit nicht als etwas betrachten, das neben Yoga und meiner bisherigen Tätigkeit steht.

Für mich gehört sie ganz natürlich dazu.

Bewegung, Atem und Körperwahrnehmung können sich gegenseitig ergänzen.

Mit diesem Kurs möchte ich dir deshalb keine komplizierte Methode vermitteln, sondern praktische Erfahrungen und Übungen, die du kennenlernen und – wenn sie zu dir passen – in deinen eigenen Alltag integrieren kannst.

Mein Wunsch ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Du sollst deinen eigenen Atem besser kennenlernen und dadurch ein Werkzeug entdecken, das du jederzeit bei dir hast.

Bleibe verbunden

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